Kath. Tageseinrichtung St. Laurentius

Kath. Tageseinrichtung St. Laurentius: Die Kindertageseinrichtung

Seit Juni 1970 wurden in der ehemaligen Volksschule 90 bis 100 Kinder in drei Gruppen betreut. Ursprünglich wurde der Kindergarten für die Kinder aus Büsdorf, Rheidt-Hüchelhoven und Fliesteden, konzipiert, da in den beiden anderen Orten kein Kindergarten existierte. Die Kinder aus den beiden anderen Orten wurden morgens mit einem Bus zur Einrichtung gebracht und am Mittag wieder abgeholt. Heute sind 2/3 der betreuten Kinder aus dem Ortsteil Büsdorf, knapp 1/3 der Kinder kommen aus dem Ortsteil Fliesteden, da die dort existierende eingruppige Einrichtung nicht alle Kinder aus Fliesteden aufnehmen kann. Einzelne Kinder, deren Eltern eine kath. Einrichtung wünschen kommen aus dem Ortsteil Rheidt-Hüchelhoven in unsere Tagesstätte. Durch die Reduzierung von drei auf zwei Gruppen im Jahr 2008 werden zur Zeit durch eine Sondergenehmigung noch 60 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren von drei Erzieherinnen und drei Ergänzungskräften betreut. Ab August 2009 reduziert sich die Zahl der zu betreuenden Kinder auf 50. Unser pädagogischer Schwerpunkt liegt im Bereich der musisch-kreativen Früherziehung unter anderem mit regelmäßigen Sing- und Erzählkreisen unter Einbeziehung all unserer Sinne und in einem Leben im und mit dem Jahreskreislauf, insbesondere auch dem christlichen Jahreskreislauf. Wir leben mit der Natur, säen, pflegen, ernten und verarbeiten Früchte aus unserem Garten.

Seit August 2010 haben wir eine U-Drei-Gruppe mit zwanzig Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren
und eine Gruppe mit 25 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren.

Kurzkonzept
            
                                       
Fange niemals an aufzuhören.
                                       Höre niemals auf, anzufangen.

Unser pädagogisches Profil orientiert sich an vier Handlungskonzepten und bestimmt so unsere Handlungsweisen.

  • "Das Greifen kommt vor dem Begreifen,
    das Anfassen vor dem Erfassen.
    In allem ruht, wirkt und herrscht ein ewiges Gesetz.
    Gott ist der einzige Grund aller Dinge."                       (Friedrich Fröbel)

Alles, was wir mit den Kindern gestalten, erarbeiten und erspielen geschieht mit allen Sinnen.
Kinder lernen nicht nur über die Theorie, sondern brauchen praktische Erfahrungen.
Leben im Rhythmus der Natur, des Jahreskreislaufs und die Ausrichtung auf Fragen nach dem woher und wohin bestimmen unseren Alltag.
Unser großzügig gestaltetes Außengelände bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten. Neben den Möglichkeiten der Bewegung und der Erprobung der eigenen Geschicklichkeit, können die Kinder im Nutzgarten tätig werden.
Der Jahreskreislauf zeigt uns Werden, Reifen und Vergehen. In der Achtung vor der Natur, vor der Schöpfung Gottes erfahren die Kinder durch das Tun und Erleben, durch Sehen, Beobachten und Handeln, dass wir Menschen bestellt sind, um mit der Schöpfung Gottes sorgsam und zum Wohl aller umzugehen. Wenn die Kinder erleben, dass wir Erwachsenen säen, pflanzen, jäten, ernten und verarbeiten, so ist jedes Kind in der Lage, gemäß seinen Möglichkeiten sich zu beteiligen und seine eigenen Erfahrungen zu machen, Erfolg und Mißerfolg zu erleben und diese zu verarbeiten.
In den Gruppen werden Jahreszeitentische gestaltet, oft mit Dingen, die wir von draußen in die Räumlichkeiten hinein bringen. Durch Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung erweitern wir unseren Erfahrungshorizont.

Ausgehend von der Achtung für Gottes Schöpfung bildet der religionspädagogische Bereich eine wesentliche Rolle.
Kinder sind von Natur aus religiöse Wesen, die Fragen stellen nach dem Sinn des Lebens, nach dem woher und wohin. (Wo komme ich her? Was war vor meiner Zeit?........ )Somit sind Kinder auch Philosophen, wenn auch auf einer kindlichen Entwicklungsstufe und naiver Unbedarftheit.
Wir nehmen die Kinder ernst und suchen mit ihnen Lösungsmöglichkeiten. Mit ihrer Fähigkeit zu Staunen sind sie offen für die vielen sichtbaren und unsichtbaren Dinge des Lebens.
Das Kirchenjahr bildet für uns das Gerüst, an dem wir unser Leben orientieren können.
Geschichten aus der Biberl werden erzählt, erspielt, und gestaltet und in Bezug zu unserem Leben gesetzt.
Mit Eltern und Kindern gestalten wir Gottesdienste und verschiedene religiöse Veranstaltungen.

  • "Hilf mir, es selbst zu tun."                (Maria Montessori)
     

Kinder sind unsere Partner. Wir stellen uns mit den Kindern auf die fragende Seite, probieren, experimentieren und suchen gemeinsam nach Antworten. Wir wollen die Stärken der Kinder unterstützen und fördern und die Schwächen akzeptieren.

  • "Geistige Beweglichkeit gründet in körperlicher und seelischer Beweglichkeit."       (Rudolf Steiner)

Unser Bild vom ganzheitlichen Menschen bedeutet, dass Geist, Körper und Seele gleichermaßen "Nahrung" benötigen. Die Kinder lernen in einer Atmosphäre der Geborgenheit, umgeben von einfachen, natürlichen Dingen, geschützt vor Reizüberflutung und können sich so nach eigenen Möglichkeiten entfalten.
Die Phantasie und Kreativität soll gefördert und gefordert werden. Möglichst viele Arbeitsabläufe werden von den Kindern von Anfang bis Ende selber gestaltet. Somit bekommen sie einen Einblick in den Kreislauf eines jeden Geschehens.
Handwerkliche Betätigung und Arbeiten in der Natur gehören bei uns zu den grundlegenden Tätigkeiten. Wir haben dabei die Aufgabe Vorbild zu sein und selbst "tätig" zu werden.

  • "Somit steht nicht das Lernen im Vordergrund, sondern das Erfahren von Sinnzusammenhängen, bei dem das Lernen geschieht."            (Armin Krenz)

Das, was im Umfeld der Kinder geschiehrt, was sie an Fragen, Gedanken, Erlebnissen, Sorgen und Ängsten mitbringen, greifen wir auf und erarbeiten es uns gemeinsam.
Die Kinder werden in Planung und Gestaltung des Tagesablaufs mit einbezogen.

Für uns heißt Lernen:           Zusammenhänge erkennen und  nachvollziehen

Elternarbeit und Zusammenarbeit mit Eltern und Institutionen spielen eine große Rolle. Eltern haben jederzeit die Gelegenheit Einblick in die Arbeit der Kindertagesstätte zu nehmen.
Monatliche Elterncafes, mit und ohne Referenten, finden im Rahmen des Familienzentrums statt. Ebenso wie gemeinsames Feiern und Projekte für Eltern mit Kindern.
Durch regelmäßig stattfindende Elternbefragungen können wir unsere Zusatzangebote, wie Kreativkurse, therapeutisches Reiten, musische Kurse, Therapien usw. ,den Bedürfnissen und Wünschen entsprechend angleichen. 

     

 
 

                                      

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